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Österreich-Bild aus dem Landesstudio Burgenland

Info, Gesellschaft + Soziales • 25.01.2026 • 18:25 - 19:00
 „Trauet nicht den schmeichelnden Liedern! Stimmt Deutsch!“, Plakat zur Volksabstimmung in Ödenburg, 1921.
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 Blick über Eisenstadt mit Schlosss Esterhazy.
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 Eisenstadts untere Hauptstraße damals.
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  Eisenstadt
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Originaltitel
"Die kleinste Großstadt der Welt" - 100 Jahre Landeshauptstadt Eisenstadt
Produktionsland
A
Produktionsdatum
2025
Info, Gesellschaft + Soziales
Am 30. April 1925 wurde Eisenstadt zum Sitz der burgenländischen Landesregierung gekürt. Das junge österreichische Bundesland erhielt damit einen offiziellen Regierungssitz. Allerdings war die kleine Freistadt am Leithagebirge, Wohnsitz der Fürsten Esterhazy, Wirkungsstätte Joseph Haydns, gar nicht erste Wahl als Landeshauptstadt. Ursprünglich vorgesehen war das zentral gelegene Sopron/Ödenburg, das aber nach einer - nicht ganz sauberen - Volksabstimmung 1921 bei Ungarn verblieb. Dem ländlich geprägten Burgenland ging damit die einzige größere Stadt verloren. Die Suche nach einem geeigneten Ersatz für Ödenburg sollte Jahre dauern. Denn der Entscheidung des Landtags ging ein erbitterter Wettstreit mehrerer burgenländischer Dörfer voraus. Auch Sauerbrunn, Mattersdorf und Pinkafeld wollten damals Hauptstadt werden. Dass es dann doch Eisenstadt wurde, ist nicht zuletzt einer geschickten "PR-Aktion" des damaligen Bürgermeisters zu verdanken. Heute ist Eisenstadt mit gut 16.000 Einwohnern unbestritten politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Burgenlandes und wirbt damit "Die kleinste Großstadt der Welt" zu sein.