ORF2

Hohes Haus

Info, Politik • 27.09.2026 • 12:00 - 12:30
Vergrößern
Vergrößern
Vergrößern
Originaltitel
Hohes Haus
Produktionsland
A
Produktionsdatum
2026
Info, Politik
Zu wenige Lehrstellen, zu wenige Fachkräfte und zu wenige ältere Menschen in Beschäftigung: Bei der ersten regulären Nationalratssitzung nach der Sommerpause standen Sozial- und Arbeitsmarktthemen im Mittelpunkt. Die Regierungsparteien verweisen auf zusätzliche Maßnahmen und die neue Aktivpension. Die FPÖ kritisiert die Regierung wegen Teuerung und Arbeitslosigkeit, die Grünen die Abschaffung der Bildungskarenz. Claus Bruckmann hat sich den Parlamentstag angesehen. Im Studio: SPÖ-Nationalratsabgeordnete und GPA-Bundesvorsitzende Barbara Teiber Parlament von oben: Zuschauen, wie Demokratie funktioniert Demokratie unmittelbar erleben - das ist bei einem Besuch einer Plenarsitzung möglich. Auch diese Woche haben wieder Gruppen und Einzelpersonen auf der Besuchergalerie des Nationalrats Platz genommen. Manche sind zum ersten Mal da, andere kommen regelmäßig. Was erwarten sich die Besucherinnen und Besucher von einer Plenarsitzung - und was bedeutet es ihnen, dem politischen Geschehen so unmittelbar zuzusehen? Caroline Picker hat nachgefragt. Die Ordner des Parlaments: Wer für Ruhe sorgt Sie unterstützen den Nationalratspräsidenten bei der Leitung der Verhandlungen und sorgen für Ruhe und Ordnung im Sitzungssaal: die Ordnerinnen und Ordner des Nationalrats. Eine ihrer wichtigsten Aufgaben ist es, die Rednerinnen und Redner ihrer jeweiligen Fraktion einzumelden. Nach dem Ausscheiden von Axel Kassegger wurde diese Woche ein neuer FPÖ-Ordner gewählt: Gernot Darmann übernimmt die Funktion für die Freiheitlichen. Jede Parlamentspartei stellt zumindest einen Ordner oder eine Ordnerin. Marcus Blecha-Stippl hat mit ihnen über ihre Arbeit gesprochen. Schweizer Neutralität: Wie streng soll sie sein? In der Schweiz geht es heute in einer Volksabstimmung um die Frage, wie streng die Neutralität künftig ausgelegt werden soll. Für das rechtskonservative Lager ist klar: Mit der Unterstützung von EU-Sanktionen gegen Russland mache sich die Schweiz zur Kriegspartei. Das Land müsse sich aus internationalen Konflikten heraushalten, um den Frieden zu bewahren. Kritiker werfen den Initiatoren hingegen vor, damit indirekt Russland zu unterstützen. Schweiz-Korrespondentin Bettina Prendergast hat mit beiden Lagern gesprochen.