(1): Made in France: Ein Theaterstück über das Überleben einer Fabrik Made in France greift ein wirtschaftliches und soziales Thema auf, das Frankreich seit Jahren bewegt: die Deindustrialisierung. Das von Samuel Valensi in Zusammenarbeit mit Paul-Éloi Forget geschriebene und inszenierte Stück wird bis Ende April im Théâtre de la Renaissance gezeigt. Es erzählt die Geschichte von Emile, einem Häftling, der eine Strafmilderung erhalten hat und tagsüber in einer Fabrik arbeiten darf. Kaum dort angekommen, erfährt er, dass die Fabrik geschlossen werden soll. Es beginnt ein erbitterter Kampf der Gewerkschaften. Samuel Valensi ist zu Gast bei "28 Minuten". (2): Grönland: Welchen Preis sind die Europäer bereit zu zahlen? Nach der Entsendung europäischer Soldaten in das autonome dänische Gebiet Grönland, das Donald Trump begehrt, haben sich die Spannungen mit dem amerikanischen Präsidenten verschärft. Er nahm acht europäische Länder ins Visier, die sich "zu einem unbekannten Zweck nach Grönland begeben haben", und droht ihnen mit einem Zollaufschlag von zehn Prozent ab dem 1. Februar. Diese Woche soll ein Sondergipfel der 27 stattfinden, um auf diese wirtschaftliche Offensive zu reagieren. Der französische Wirtschaftsminister Roland Lescure reist am Montag nach Berlin, um sich mit seinem deutschen Amtskollegen über die Aktivierung des Anti-Zwangsinstruments der EU zu sprechen. Dieses bislang nie eingesetzte Handelsinstrument erlaubt es, Importe aus einem Land zu begrenzen, seinen Zugang zu öffentlichen Märkten zu beschränken und Investitionen zu blockieren. Außerdem: Während der Piton de la Fournaise auf La Réunion ausgebrochen ist, erzählt Xavier Mauduit die Geschichte zweier Expeditionen zur Erforschung des Vulkans in den Jahren 1768 und 1801. Marie Bonnisseau berichtet über Kim Ju-ae, die Tochter von Kim Jong-un in Nordkorea.